29.07.2011

Siebentausend Rinder in der Jukebox

Etwas aus den Sechzigerjahren gibt es, dem ich nachtrauere. Und das ich mir zurückwünsche.
Die Jukebox in der Beiz.
Wollte der Vater sein Bier in aller Ruhe trinken, wurde er plötzlich von Grosszügigkeit befallen und  schenkte uns einen Einfränkler. Das gab, wenn ich mich recht erinnere, drei Musikstücke.
Oder siebeneinhalb Minuten ungestörtes, väterliches Biertrinken.
Wir aber standen vor dem wunderbaren Kasten, in dem sich die vielen aneinandergereihten 45-er Scheibchen befanden und einigten uns auf die Titel. Dann drückten wir  auf die Tasten mit den Buchstaben und Zahlen.
Manchmal forderten wir auch den Zufall heraus und drückten blind. Dann konnte es geschehen, dass halt so etwas kam:

PS. Wer das Video aufmerksam anschaut, sieht eine ganze Menge VW-Käfer. Es soll übrigens das einzige Auto gewesen sein, in dem es Kindern nicht schlecht geworden ist...

Kommentare:

  1. Stimmt nicht, mir wurde es in jedem Auto schlecht!

    musikhörende Grüsse, Bea

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  2. Ich habe das kürzlich gelesen,
    liebe Bea,
    den Wahrheitsgehalt habe ich nicht überprüft ;-)
    Aus vielen Erzählungen sind mir nur traumatisierte Kinder bekannt, die auf Familienausflügen das Auto vollgekotzt haben...

    Schönes Wochenende
    Hausfrau Hanna

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  3. Den singenden Schweizer Cowboy finde ich Klasse.
    Noch besser aber gefallen mir die Kühe, weil sie noch Hörner hatten damals :)

    Gruss Kristin

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  4. Stimmt,
    liebe Kristin,
    das habe ich völlig übersehen.
    Und beides gibt es nicht mehr heute:
    Kühe mit Hörnern und VW-Käfer...

    Einen lieben Gruss
    Hausfrau Hanna

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