29.07.2018

Das propagierte Jahrhundertereignis...


Freitagnacht.
Um 21.30 Uhr machten Hausmann Hanna und ich
für einmal einen etwas weiteren Abendspaziergang als üblich.
Wir wollten von einem der umliegenden Hügel aus die Mondfinsternis miterleben.
Auf einem Feld warteten wir geduldig auf das Kommende.
Wir sahen nichts.
Nur die Lichtscheine vieler Autos,
die auf die höher gelegenen Jurahügel fuhren.
Wir setzten uns in das trockene Gras und warteten etwas bequemer.
Wir sahen nichts.
Die ersten Sterne erschienen.
In der Ferne begann ein Hund zu bellen.
Fledermäuse huschten vorbei.
Wir sahen nichts.
Um 22.35 Uhr gaben wir auf
und nahmen den Weg hinunter ins Dorf.
Das Schild des Dorfladens leuchtete hell:



PS. Und plötzlich - ein paar Schritte fehlten bis zur Haustüre - sahen wir ihn doch noch!
PPS. Der dunkle, kleine Blutmond befand sich genau im Einschnitt zweier Jurahügel.
PPPS. Das hätten wir bequemer haben können... ;)



Kommentare:

  1. hahaaaaaaaa! siehe hin zum Maschsee, dito.
    das ist wirklich lustig, Esther!
    gleichsam fast gleichzeitig:-))).
    einen wundervollen sonntag wünsch ich
    Sylvia

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  2. Tja, schade darum.
    Wir hatten mehr Erfolg am Waldrand auf unserem Hügel ganz in der Nähe und sahen, wie er zunehmend errötete, der gute Alte.
    Ohne Stativ sind die Fotos aber nicht wirklich etwas geworden.
    (Das war zu erwarten. Macht nichts.)
    Immerhin haben Sie doch noch etwas von ihm erhascht, liebe Hausfrau Hanna.
    Lieben Gruss in den wiederum heissen Sommertag,
    Frau Quer

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  3. genau so erging es uns auch! erst wieder daheim und aus den speicherfenstern geschaut, sahen wir ihn!
    doch über der rheinebene über ein abgeerntetes feld zu toben, hat dem enkel enorm gut gefallen...
    gruß von Sonj
    P.S. sorry, die Kleinschreibung, noch vom Kommentar bei Sylvia :-)

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  4. Diese Parallelität,
    liebe Sylvia,
    hat mir auch ein lautes Lachen entlockt.
    Und die Vorstellung eines Gläschen Weins - gemütlich getrunken zuhause.
    Mit dem Blutmond quasi vor Augen...

    Lieben Gruss an den Maschsee
    Hausfrau E.Hanna

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  5. Ich selbst,
    liebe Frau Quer,
    hätte mich wohl nicht geachtet. Es waren Hausmann Hannas wache Augen...
    Auch ich habe ein paar Bildchen geknipst. Aber sie wurden alle ausnahmslos unscharf- was ebenfalls nichts machte


    Liebe Grüsse genau über diese Hügel, hinter denen der Blutmond aufging
    Hausfrau Hanna

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  6. Der fröhliche Enkel,
    liebe Sonja,
    hat den entgangenen Blutmond mehr als aufgewogen. Ich hätteauch meinen Spass gehabt an ihm:)

    Lieben Gruss vom kleinen Rheinzufluss
    Hausfrau Hanna

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