01.08.2019

Zum Nationalfeiertag oder Zwischen zwei Haltestellen (122)


Heute ist der 1.August - der Nationalfeiertag der Schweiz.


Basel feiert den Geburtstag offiziell einen Tag vorher, am 31.Juli.
Die Regierung begründete ihren Entscheid vor vielen Jahren damit, 
so könne die arbeitende Bevölkerung ebenfalls ans Fest gehen
und dann am freien 1.August ausschlafen.
Im Klartext heisst das, es knallt und lärmt nun an zwei Tagen 
(oder eher Nächten) in der Stadt.
Gestern gegen Abend spazierten wir dem Rheinufer entlang.
Es herrschte bereits Hochbetrieb.
Aus den Lautsprecherboxen dröhnte Musik.
Das Bier floss. Und Stärkeres wohl auch.
Es roch nach Grill, Fondue, Raclette und anderem Essen.
Zur Rheinüberquerung stiegen wir in die oberste der vier Fähren.
 Zusammen mit Touristen aus Frankreich, Deutschland und der Ostschweiz.
Der Fährimaa war gut drauf und unterhielt uns mit seinen Sprüchen.
(Basler haben einen eigenen Witz)
"Waaass, Sie sind allein unterwegs?" 
Seine Stimme klang empathisch,
als ihm eine festlich gekleidete Frau das Geld entgegenstreckte.
Die Frau lachte und erklärte ihm und uns allen,
dass sie irrtümlich im falschen Restaurant gelandet sei:
Im 'Rhywyera' ganz unten am Kleinbasler Ufer.
Abgemacht sei jedoch im 'Rhin bleu' ganz oben am Grossbasler Ufer.
Und dahin sei sie jetzt unterwegs...


PS. Die Fähre! Ein Ort der Begegnung und des spontanen Austauschs.
PPS. Zwischen zwei Haltestellen...





Kommentare:

  1. Das mit dem Vorausfeiern, liebe Hausfrau Hanna, kann ich auch nach dieser Begründung - oder nun erst recht - nicht nachvollziehen. Ein Tag der Freudenknallerei reicht doch wirklich, wie ich finde.
    Aber die Fährengeschichten gefallen mir ausnehmend gut und die hübsche Beflaggung ebenfalls.
    Feiern wir unseren nationalen Tag dankbar und zufrieden!
    Wir werden uns am Nachmittag auf einen Besinnungs-Spaziergang begeben. :-)
    Beste Grüsse zu Ihnen,
    Frau Q.

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  2. Bei mir,
    liebe Frau Q.,
    erzeugt dieses 'Doppelfeiern' des Nationalfeiertages j e d e s Jahr aufs Neue ein grosses Seufzen und Kopfschütteln...
    Wir machen dasselbe wie Sie, einen Spaziergang im benachbarten Landkanton mit Einkehr in einer Gartenbeiz :)
    Und das ganz ohne Trara!

    Liebe Grüsse und ein gutes Unterwegssein!
    Hausfrau Hanna

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  3. Schönen, nun hoffentlich ruhigeren Feiertag mit vielen weiteren schönen Begegnungen.
    Herzliche Grüße
    Petra

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  4. Fein.
    Ganz ohne Trara, so würde ich es auch halten!
    Dankbar und zufrieden, wie Frau Quer es beschreibt, ja, das können Sie sein!
    Gruß von Sonja

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  5. Dein Wunsch,
    liebe Petra,
    hat sich genauso, Wort für Wort, erfüllt! :)

    Herzliche Grüsse in den Freitag
    Hausfrau Hanna

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  6. Ja,
    liebe Sonja,
    genauso hat es sich gestern angefühlt!
    Und vorhin wieder, als es leicht zu regnen begann...

    Lieben Gruss
    Hausfrau Hanna

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  7. ah diese Rheinfähren, ich liebe sie! jede ist so ganz besonders
    und individuell, genau wie ihre Fährimmänner (gibts eigentlich
    auch Fährifrauen?)
    liebe etwas sehnsüchtige grüße zum Baselrhein
    Sylvia

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  8. Die Fähren,
    liebe Sylvia,
    als Transportmittel zwischen den Rheinufern liebe ich auch. Und wie!
    Ganz selten ist es auch einmal eine Fährifrau, die 'hinüberführt'.

    Einen herzlichen Gruss vom Baselrhein an die Hannoverleine und an den Maschsee
    Hausfrau Hanna


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