30.04.2021

Zwischen zwei Haltestellen (135)

Diese Woche im Tram Richtung Bahnhof.
Schräg vor mir sitzt ein Mann und telefoniert.
Er spricht laut und deutlich durch die Maske.
Ich vernehme, wie er sein Gegenüber am Telefon mit Tipps eindeckt:
"Du musst wie mit einer Wand sprechen!  
Nicht zu persönlich werden. Und nicht zuviel.
Sonst ziehen sich die Leute nämlich zurück." 
Ich bin ziemlich beeindruckt.
Homeoffice und Homeschooling waren mir bekannt.
Homecoaching vom Tram aus hingegen noch nicht...


Kommentare:

  1. Na dankeschön: Wenn jemand mit mir wie mit einer Wand spricht, hat er oder sie keine Chance auf Erfolg - auf welchem Gebiet auch immer.
    Ihr helles Ohr, liebe Hausfrau Hanna, macht aber dennoch Spass.
    Einen lieben Gruss über die Hügel,
    Frau Quer

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    1. Sie meinen,
      liebe Frau Quer,
      wohl mein 'Lauschohr'? ;)
      Ja, ich bin gern mit dabei als stille Zuhörerin. Es ist zwar im Vergleich von vor der Pandemie immer noch ruhig im Tram. HInter Masken ist das Sprechen erschwert. Aber das wird schon wieder! ;)

      Einen lieben Gruss in den 1.Mai
      Hausfrau Hanna

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  2. Interessante Tipps: Vielleicht hatte er einen Prüfling am anderen Ende der Leitung, der sehr nervös war? Aber wie Frau Quer würde auch ich lieber zu den Menschen statt wie mit einer Wand sprechen.
    Herzliche Grüße in IHr Wochenende, liebe Hausfrau Hanna,
    Petra

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    1. Das ist,
      liebe Petra,
      eine mögliche Erklärung für eine bestimmte Lebenssituation, in der diese Methode hilfreich sein könnte...

      Herzliche Grüsse von Blog zu Blog
      Hausfrau Hanna

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  3. Stell dir den Herrn Professor im Schlafanzug vor oder in einer schlabbrigen Unterhose, dann geht`s...
    Oder so ähnlich. Eine Wand ist doof.
    Gruß von Sonja
    P.S.Danke für die "Blumen"...:-)

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    1. Deine Vorstellungen,
      liebe Sonja,
      sind Klasse ;)
      Und mit einer Wand zu sprechen, bedeutet wohl, dass man sachlich und nicht persönlich bezogen ist...

      1.Mai-Gruss von Hausfrau Hanna

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  4. Wie spricht man denn mit einer Wand? Ich schreie meine höchstens an, wenn ich ein Gefühlsventil brauche. Aber das kann er ja nicht gemeint haben. Hmmm ...

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    1. ich vermutete,
      liebe Alice,
      dass der 'Coach' sich mit der Vorstellung einer weissen Wand ein neutrales Verhalten antrainiert hatte, das ihm half in bestimmten Situationen.
      Und genau diese Hilfestellung gab er seinem Gegenüber weiter.

      Chiibig, uffrächt grüsst dich Hausfrau Hanna

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